Kinderprojekte - Archiv

BDA Veranstaltungs-
reihe

Träger
Bund Deutscher Architekten BDA Landesverband NRW
BDA-Bezirks- und Kreisgruppen
Kooperationspartner
StadtBauKultur NRW
Thema
Öffentlicher Raum
Planungsverfahren
Planungskommunikation
Ort
Aachen, Bochum, Bonn, Düsseldorf, Essen, Gelsenkirchen, Hagen, Köln, Minden, Mülheim/Ruhr, Neuss
Art
Vorträge
Diskussionen
Workshop
Stadtrundgänge
Laufzeit
25. Oktober bis 08. November 2010
05 bis 18. November 2009
16. Oktober bis 03. November 2008
Info
» www.weniger-aelter-bunter.de
» www.bda-nrw.de

 


© BDA

BILDUNG.BAUEN
Welche Räume braucht die Bildung, welche Lernorte braucht die Stadt?
Veranstaltungsreihe des Bundes Deutscher Architekten BDA, Landesverband NRW, vom 25. Oktober bis 08. November 2010
Die Veranstaltungsreihe 2010 des BDA thematisiert Bildungsbauten im Kontext der Stadt. Dabei sollen Schulen und Kindergärten im Mittelpunkt stehen.

Die Gesellschaft braucht Bildungseinrichtungen, in denen Heranwachsende auch in architektonischer Hinsicht optimale Bedingungen vorfinden, um sich intellektuell, emotional und sozial optimal entwickeln zu können. Die Frage, wie diese Anforderungen konkret aussehen, ist nicht ein für alle Mal zu beantworten, sondern erfordert einen fortwährenden Dialog der Akteure und Betroffenen.
Von der Beschleunigung gesellschaftlicher Wandlungsprozesse ist der Bildungssektor unmittelbar und stark betroffen. So unterliegen auch die Gebäude und Räume, in denen Bildung vermittelt wird, einem ständigen Anpassungsbedarf. Insbesondere durch neue pädagogisch-didaktische Methoden und Unterrichtsformen, die den Rahmen herkömmlicher Nutzungen überschreiten, stoßen viele Gebäude schnell an die Grenze ihrer Möglichkeiten.
Auch die demographischen Entwicklungen werden sich in Zukunft noch stärker als bisher auf die Bildungseinrichtungen auswirken. Dies gilt insbesondere für Regionen und Stadtteile mit stark schrumpfender Bevölkerung oder Verschiebungen in der ethnischen Zusammensetzung der Schülerschaft. Schulformen wie die Ganztagsschule, die Durchlässigkeit von Ausbildungswegen sowie die Kooperation verschiedener Bildungseinrichtungen sind weitere Aspekte, durch die Umbauten des Gebäudebestandes und Neubauten erforderlich werden.

Zudem gehen die Zeiten, als Schulen und Hochschulen eine Art „Welt für sich“ darstellten, ihrem Ende zu. Die Öffnung zum Gemeinwesen, die Vernetzung mit anderen Einrichtungen des Stadtteils und die Nutzung für außerschulische Zwecke gehören heute schon zum Profil vieler Schulen, deren Raumangebot und architektonische Gestaltung mit dieser Entwicklung nicht immer Schritt hält.

Die Veranstaltungsreihe strebt weniger eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Themenkreis an, sondern wendet sich an ein breites Publikum. Ausgehend von geplanten und gebauten Beispielen stellt sie die Perspektive der Nutzer der Bildungseinrichtungen sowie der Quartiersbewohner in den Mittelpunkt. Es sollen Veranstaltungen unterschiedlicher Formate an ca. 12 Orten in NRW durchgeführt werden.

Weniger. Älter. Bunter. Herausforderungen für Architektur und Städtebau in Nordrhein-Westfalen (2009)
Eine Veranstaltungsreihe des BDA Landesverbandes NRW in den Städten Aachen, Bochum, Bonn, Düsseldorf, Essen, Gelsenkirchen, Hagen, Köln, Minden, Mülheim/Ruhr, Neuss
Die Veranstaltungsreihe des BDA vom 05. bis 18. November, die an 11 verschiedenen Orten Nordrhein-Westfalens von den dort präsenten BDA-Gruppen durchgeführt wurde, widmete sich verschiedenen Aspekten des Problemfeldes „Demografischer Wandel“ und knüpfte dabei an die jeweils besondere Situation vor Ort an. Nordrhein-Westfalen als dichtestes Bundesland mit überwiegend verstädterten Regionen an Rhein und Ruhr, aber auch großen ländlichen Gebieten, ist besonders stark, wenn auch regional sehr unterschiedlich, betroffen. Trotz der langen Zeiträume, auf die sich die Prognosen beziehen, stellt sich heute bereits die Aufgabe, weit reichende Konsequenzen für die bauliche und städtebauliche Entwicklung der Zukunft zu ziehen. Weitere Informationen zum Programm in 2009 finden Sie unter www.weniger-aelter-bunter.de/bdanrw2009_landesverband.html.

„Wer plant die Stadt?“ (2008)
Eine Veranstaltungsreihe des BDA Landesverbandes NRW in den Städten Aachen, Bochum, Bonn, Düsseldorf, Essen, Gelsenkirchen, Hagen, Köln, Minden, Mülheim/Ruhr, Neuss
Vom 16. Oktober bis 03. November 2008 fanden landesweit zwischen Aachen und Minden unter dem Obertitel Wer plant die Stadt? zahlreiche Veranstaltungen des Bundes Deutscher Architekten BDA statt, die vom Landesverband koordiniert und den jeweils vor Ort tätigen regionalen Gruppen durchgeführt wurden. Vielerorts werden neue Wege praktiziert und neue Partnerschaften geschlossen, um die städtebauliche Entwicklung voranzubringen: Public-Private-Partnership-Modelle, Immobilien- und Standortgemeinschaften sowie Initiativen der Privatwirtschaft – in Köln z.B. die Finanzierung eines städtebaulichen Masterplans durch einen Unternehmer- Verein – werden von vielen Kommunen als Chance gesehen, Projekte zu verwirklichen, die sie aus eigener Kraft nicht in Angriff nehmen könnten. Dem Druck von Investoren, die eine Attraktivitätssteigerung auch kleinerer Innenstädte durch großflächige Einkaufszentren versprechen, ist ohnehin schwer standzuhalten.
Doch wie steht es dabei mit der demokratischen Planungskultur? Sind viele Kommunen dabei, ihre Planungshoheit abzugeben? Wie wird dann sichergestellt, dass die urbane Entwicklung der Stadt dem Gemeinwohl und den Interessen der Bürger entspricht? Welche Instrumentarien sind zu entwickeln, damit deren berechtigter Anspruch auf Beteiligung an der Gestaltung der Zukunft ihrer Stadt erfüllt wird? Wie ist private Wirtschaftskraft sinnvoll und kontrollierbar in die Stadtentwicklung einzubinden?
Der BDA hat diese und weitere kritische Fragen mit den betroffenen Bürgern sowie den Akteuren des örtlichen Planungsgeschehens am Beispiel aktueller Initiativen, Projekte und Verfahren diskutiert. Einige der Ergebnisse sind in das abschließende „BDA-Gespräch“ auf Landesebene eingeflossen, das sich aufgrund der Aktualität in mehreren Städten Nordrhein-Westfalens schwerpunktmäßig mit Masterplanprozessen auseinander gesetzt hat.

„Kirchen in der Stadt – erben, erhalten, nutzen“ (2006)
Eine Veranstaltungsreihe des BDA Landesverbandes NRW in den Städten Aachen, Bochum, Bonn, Düsseldorf, Essen, Gelsenkirchen, Hagen, Köln, Minden, Mülheim/Ruhr, Neuss
In den letzten Jahren haben die Meldungen über Kirchengebäude, die nicht mehr unterhalten werden können und von Schließung, Verkauf oder gar Abriss bedroht sind, deutlich zugenommen.
Das Problem geht nicht nur die Kirchen selbst an. Über spirituelle Aspekte hinaus ergibt sich mit dem Ende der sakralen Nutzung eines Kirchengebäudes ein ganzes Bündel von Fragestellungen in gesellschaftlicher und (bau)kultureller Hinsicht. Als Mittelpunkt von Städten, Ortsteilen und Siedlungen sind Kirchen ein Identität stiftendes Element innerhalb der Stadtstruktur, Wahrzeichen und Landmarke. Als soziale Mitte haben sie über Generationen eine große Bedeutung auch für die Bürgermeinde. Angesichts des drohenden Verlustes stellt sich oftmals Ratlosigkeit ein. Pauschallösungen werden der komplexen Situation nicht gerecht.
Zahlreiche gesellschaftliche Gruppen, nicht zuletzt die Architekten und Stadtplaner, sind aufgerufen, sich über den Erhalt und die Nutzung des herausragenden baukulturellen Erbes der Kirchen Gedanken zu machen. Im Rahmen einer zweiwöchigen Veranstaltungsreihe bot der Bund Deutscher Architekten BDA an verschiedenen Orten Nordrhein-Westfalens Gelegenheit, sich über die Problemlage zu informieren und die Diskussion mit Kirchen- und Kommunalvertretern, Gemeindemitgliedern und Bürgern zu führen.Positive Beispiele für eine Nachnutzung von Kirchen, die nicht nur die Erlebbarkeit des Gebäudes weiterhin sicherstellen, sondern auch seine Zugänglichkeit für die Allgemeinheit bewahren, gibt es bereits an zahlreichen Orten. Die hierbei gewonnenen Erfahrungen können bei dem Umgang mit aktuellen Problemfällen hilfreich sein.

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