Kinderprojekte - Archiv

Baukultur versus Technik

Träger
Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen (ehem.)
Kooperationspartner
StadtBauKultur NRW
Thema
Gestaltqualität
Art
Publikation
Blaue Reihe 08
Ort
stadtbauraum (Gelsenkirchen)
Laufzeit
17.11.2004
Publikationen
Blaue Reihe StadtBauKultur: Baukultur versus Technik? Wege zu energieeffizienten Gebäuden

 

 


© MBV

Die Ästhetik des öffentlichen und privaten Bauens ist Ausdruck der sozialen und kulturellen Leistung einer Gesellschaft. Das Bauen ist ein wichtiger Beitrag zur Umwelt- und Lebensqualität. Ästhetisch gestaltete Gebäude setzen positive Zeichen und werden als Bereicherung der Städte empfunden. Allerdings zeigt sich dabei: Baukultur darf nicht auf die Kunst der ästhetischen Optimierung reduziert werden, Baukultur muss „anfassbar“ und konkret sein. Sie wird letztendlich nur dann wirksam, wenn sie vor Ort – in den Planungsabteilungen, auf den Baustellen und in den Gebäuden – in letzter Konsequenz die Bauherren und die nutzenden Personen überzeugt.
Zum Schutz der Menschen und der Umwelt sollten Gebäude natürlich belichtet und belüftet werden, möglichst ohne aufwändige Technik. Notwendige Techniken müssen verständlich und einfach zu bedienen sein. Intelligente Gebäude sollen die Nutzung erleichtern, ohne Nutzer zu verwirren. Bauherren und Mieter fordern Planungen mit geringen Investitions- und Folgekosten, mit geringem Energie- und Wasserverbrauch – und dies nicht erst in Zeiten knapper Budgets. Werden die wesentlichen Aspekte der integralen Planung hinreichend berücksichtigt, stehen Gebäude, Technik und Nutzung im energetischen Einklang. Der ganzheitliche Ansatz beim Planen und Bauen, Betreiben und Unterhalten bis hin zum Rückbau führt zu einer möglichst geringen Belastung des Naturhaushalts.
Der im November 2004 im stadt.bau.raum Gelsenkirchen durchgeführte Fachkongress „Baukultur versus Technik?“ hatte zum Ziel, einen fachübergreifenden Dialog zwischen Architekten und Ingenieuren zur Qualität des Planens und Bauens zu führen. Realisierte Beispiele aus den Bereichen Wohnen und Gewerbe wurden dargestellt und gaben Antworten auf zentrale Fragen des umweltfreundlichen Bauens. Die Resonanz auf den Kongress war so groß, dass die Ergebnisse sowie die Beiträge der Referenten in der Blauen Reihe StadtBauKultur veröffentlicht wurden.

 

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