Kinderprojekte - Archiv

Mögliche Orte – Bildwelten, Planerwelten?!

Träger
StadtBauKultur NRW
Kooperationspartner
Pixelprojekt_Ruhrgebiet, beteiligte Hochschulen Architektur/Stadtplanung: FB Architektur/Städtebau (FH Bochum), FG städtebauleitplanung (Universität Dortmund), Institut für Städtebau und Stadtplanung (Universität Duisburg-Essen), Städtebau und Quartiersplanung (TU Hamburg-Harburg), beteiligte Hochschulen Fotografie/Design: FB Gestaltung (FH Bielefeld), FB Foto-/Filmdesign (FH Dortmund), FB Gestaltung, Dokumentarfotografie (Universität Duisburg-Essen), FB Design/Innenarchitektur (Hochschule Wismar), FB Architektur-Design-Kunst (BU Wuppertal)
Thema
Öffentlicher Raum
Vermittlung/ Planungskommunikation
Art
Studentenworkshop
Dokumentation
Ausstellung
Ort
stadtbauraum (Gelsenkirchen)
Laufzeit
08. bis 13.05.2005
Ausstellung: 05.12.2005 bis 08.01.2006
Info
» www.pixelprojekt-ruhrgebiet.de
» Ausstellung / Programm (281 KB)

 

 


© Oktober Design

Städtebauer und Architekten brauchen Bilder, Fotografen produzieren Bilder. Also ist es nahe liegend, dass eine enge Zusammenarbeit zwischen diesen beiden Disziplinen entsteht.
In welcher Weise wird Bildsprache von Architekten verwendet und Architektur von Fotografen wahrgenommen? Welches sind die aktuellen Themen der Stadtentwicklung, mit denen sich Architekten, Stadt- und Landschaftsplaner, aber auch Fotodesigner auseinandersetzen? Wie können sich Fotografen und Planer gegenseitig in ihrer Arbeit bereichern? Diese Fragen stellte sich das Europäische Haus der Stadtkultur in Zusammenarbeit mit Pixelprojekt_Ruhrgebiet und den beteiligten Hochschulen der beiden Disziplinen. Nach intensiv geführten Diskussionen der Professoren stand die experimentelle Zusammenarbeit der Studenten im Mittelpunkt des Projektes „Mögliche Orte – Bildwelten, Planerwelten?!“.
Die Thematik des eine Woche im stadtbauraum in Gelsenkirchen andauernden Workshops wurde bewusst offen gehalten, um in erster Linie den Austausch der Sicht- und Arbeitsweisen in den Vordergrund zu rücken. Die Aufgabe der Studenten war es, vom stadtbauraum ausgehend, in Gruppen von je zwei angehenden Architekten und Fotografen in verschiedene Himmelsrichtungen per Kompass durch Gelsenkirchen zu gehen und dieser Richtung bis zu zwei Stunden so konsequent wie nur möglich zu folgen. Auf ihrer Strecke von A nach B sollten die Studenten Orte und Themen selber entdecken – alles auf der Strecke war möglich. Die Studenten sollten versuchen, sich eigenständig den Raum anzueignen, die Recherche dazu durchzuführen und die Kontakte zu den Bewohnern an ihrem ausgewählten Ort herzustellen. Zum Ende des Workshops wurden die Arbeiten in einer kleineren Ausstellung im stadtbauraum gezeigt. Eine Sonderveröffentlichung der Ergebnisse ist in der Publikation des Workshops zur schul.schau #2 erschienen, die im stadtbauraum Gelsenkirchen vom 05. Dezember 2005 bis zum 08. Januar 2006 stattfand.

 

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