| Schrumpfende Städte –
Regionen neu denken |
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Träger Projektbüro Schrumpfende Städte / Philipp Oswalt, Berlin
Kooperationspartner Museum am Ostwall, Dortmund, Stiftung Brennender Dornbusch / Liebfrauenkirche, Duisburg, Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum, Duisburg, Stadt Duisburg, StadtBauKultur NRW
Unterstützung von: Kulturstiftung des Bundes sowie Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West, Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen (ehem.), Bertelsmannstiftung, ARGE Duisburg
Schirmherrschaft von Prof. Dr. Karl Ganser
Thema Gestaltqualität, Öffentlicher Raum, Denkmalschutz und -pflege, Vermittlung/ Planungskommunikation
Art Doppelausstellung mit begleitendem Veranstaltungsprogramm
Ort Museum am Ostwall (Dortmund)
Liebfrauenkirche (Duisburg)
Laufzeit 2002 ff., 17. Februar bis 27. April 2008 (Dortmund), 27. Februar bis 11. Mai 2008 (Duisburg)
Publikationen Schrumpfende Städte, Band 1: Internationale Untersuchung,
Schrumpfende Städte, Band 2: Handlungskonzepte
Info
» www.shrinkingcities.com
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Das Ruhrgebiet ist das bekannteste westdeutsche Beispiel für einen jahrzehntelangen Deindustralisierungs- und Schrumpfungsprozess. Trotz einer langen Tradition staatlicher Bemühungen, diesen Transformationsprozess positiv zu gestalten, werden auch in den nächsten 20 Jahren weite Teile des Ruhrgebiets unter Einwohnerverlusten und demografischer Alterung leiden. Mit der Ausstellung Schrumpfende Städte wurde die Situation im Ruhrgebiet in Bezug zu der in Ostdeutschland und den internationalen Untersuchungsstandorten des Projektes in Nordamerika, Europa und Asien gesetzt. Im Museum am Ostwall Dortmund präsentierte sich eine internationale Analyse schrumpfender Städte. Teil dieser waren ein interaktiver Datenraum zur Zukunft des Ruhrgebietes und Fotografien lokaler Künstlerinnen. In der Liebfrauenkirche in Duisburg wurden Handlungsmodelle, darunter zahlreiche Projekte aus dem Ruhrgebiet, vorgestellt. Das Beiprogramm mit über 50 Veranstaltungen stellte das Ruhrgebiet ins Zentrum der Debatte. Die von mehr als 12.000 Menschen besuchte Ausstellung gab der Region langfristige Impulse: Erstmals wurde die weitgehend leerstehende Liebfrauenkirche für ein größeres Kulturprojekt genutzt. In der Folge wurden dort bereits weitere Ausstellungen realisiert.
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