Kinderprojekte - Archiv

Kooperation mit dem Wilhelm Lehmbruck Museum in Duisburg

Träger
Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum, Duisburg
Kooperationspartner
Inge Sauer (Kuratorin)
Gesamtschulen Duisburg-Mitte und Duisburg-Ruhrort
Steinbart-Gymnasium Duisburg
Gemeinschaftsgrundschule Duisburg-Ruhrort und Don-Bosco-Schule Duisburg-Walsum im Rahmen der Ganztagsschule
Gemeinschaftsgrundschule Heerdter Landstraße Düsseldorf
Frida-Levy-Gesamtschule Essen
StadtBauKultur NRW
Mit freundlicher Unterstützung des Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen
Thema
Buchillustration
Stadt- und Landschaftsplanung
Architektur
Ort
Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum, Duisburg
Art
Ausstellung mit Schülerbeteiligung
Laufzeit
24. Juni bis 19. Oktober 2008
Duisburg:
24. August bis 18. Oktober 2009
Bochum:
23. Oktober bis 29. November 2009

Publikation
Jörg Müller – Die Welt ist kein Märchen. Skizzen, Illustrationen, Bilderbücher… Hrsg. Inge Sauer, 2007
Info
» www.lehmbruckmuseum.de
» www.mai.nrw.de

 

 

Begleitprogramm zur Ausstellung des M:AI Architektur der 1970er und 1980er Jahre
Warum wird die Architektur der 1960er Jahre so heftig diskutiert? Warum spricht bei Gebäuden aus dieser Zeit so oft die Abrissbirne das letzte Wort? Wo liegen die Qualitäten der Architektur dieser Zeit? Welcher Zeitgeist steht hinter der Baukunst dieses Jahrzehnts? In der Ausstellung „Architektur im Aufbruch. Planen und Bauen in den 1960ern“ befasste sich das M:AI Museum für Architektur und Ingenieurkunst mit ausgewählten Architekturbeispielen aus dieser Zeit. In der Liebfrauenkirche in Duisburg und der Ruhr-Universität Bochum, einem charakteristischen Bau der 60er, ging es um Hintergründe und Zeitströmungen, um das, was Architekten in der Zeit bewegte und um neues architektonisches Selbstverständnis.

Das Wilhelm Lehmbruck Museum Duisburg begleitete die Ausstellung mit extra für Kinder und Jugendliche konzipierten Workshops und Stadtrundfahrten zum Thema.

... und ewig droht der Baggerzahn
Skizzen, Illustrationen, Bilderbücher von Jörg Müller und Schülerarbeiten aus Nordrhein-Westfalen (2008)
Im Zentrum der Ausstellung im Wilhelm Lehmbruck-Museum Duisburg standen die originalen Zeichnungen aus Jörg Müllers Bilderbüchern: „Hier fällt ein Haus, dort steht ein Kran und ewig droht der Baggerzahn oder die Veränderung der Stadt“ (1973) und „Alle Jahre wieder saust der Presslufthammer nieder oder die Veränderung der Landschaft“ (1976). Sie thematisieren die Veränderung einer Landschaft und einer Stadt innerhalb von 20 Jahren. Dabei geht es dem Autor um den Verlust der Menschlichkeit in einer durch Profitmaximierung gekennzeichneten Gesellschaft sowie um die Schulung des aufmerksamen und kritischen Blicks der jungen Betrachter.
Kinder und Jugendliche wurden in der ausstellungsbegleitenden Werkstatt aufgefordert, die architektonische Veränderung ihrer Umgebung zu dokumentieren. Gemeinsam mit den Betreuern des Projekts wählten sie einen besonders charakteristischen Ort aus, dessen historische städtebauliche Entwicklung sie recherchieren und dokumentieren. Die besten Ergebnisse der Recherchen wurden im Rahmen der Jörg Müller-Ausstellung gezeigt.

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