| bild.sprachen |
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Träger
bild.sprachen – Fotografie im Wissenschaftspark, Gelsenkirchen
Kooperationspartner
StadtBauKultur NRW
Thema
Baukultur durch Fotografie
Ort
Wissenschaftspark, Gelsenkirchen
Art
Podiumsdiskussion
Laufzeit
10. Oktober 2008
Info
» www.bildsprachen.de
» www.pixelprojekt-ruhrgebiet.de
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Führt eine veränderte Wahrnehmung zu veränderten Werten und damit zu einer Veränderung der Welt? Kann Fotografie hier eine Schlüsselstellung einnehmen und auch Bauen und Baukultur beeinflussen? Diesen Fragen wurde in einer gemeinsamen Podiumsdiskussion der Landesinitiative StadtBauKultur NRW und des Projektes bild.sprachen – Fotografie im Wissenschaftspark nachgegangen.
Die gebaute Umwelt hat einen maßgeblichen Einfluss auf die Organisation unseres Lebens, insbesondere im urbanen Raum. Wie kommen wir von a nach b, wo finden wir qualitätvollen Wohn- und Arbeitsraum, wo die gute Schule, das richtige Krankenhaus, nahe Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten, spannende Kultur oder unsere Orte für den Sport? Die gebaute Umwelt hat aber auch einen maßgeblichen Einfluss auf das persönliche Befinden in unseren Städten. Diese spiegelt den jeweils vorherrschenden Geist einer Gesellschaft und vermag es im besten Fall, Visionen eines gesellschaftlichen Lebens von morgen zu entwerfen.
Wenn wir aber tatsächlich durch unsere Städte gehen, können wir von dieser Kultur nur wenig spüren und sehen. Unkultur bestimmt vielfach das Bild unserer Städte, Modellhaftes muss gesucht und gefunden werden. Doch gerade das letztere kann dabei helfen, eine Gesellschaft weiter zu entwickeln und die Lebensqualität in den Städten zu erhöhen.
Wie schaffen wir es, unsere Städte, die uns ja tagtäglich umgeben, tatsächlich und mit all ihren Defiziten wahrzunehmen? Wie schaffen wir es, von besonders qualitätvollen baukulturellen Modellen Kenntnis zu erlangen und daraus Forderungen für unsere gebaute Umwelt zu entwickeln?
Fotografie setzt sich mit dem sichtbaren Umfeld der Menschen auseinander und erzeugt Bilder, die visuelle Erkenntnisse transportieren. Sie zeigt städtebauliche Defizite und vermag es, diesen durch Konzentration auf das Wesentliche ein Bild zu geben. Und Fotografie zeigt Aktuelles und Neues, Modellhaftes und Zukunftweisendes und wird so selbst zu einem wichtigen Instrument der Weiterentwicklung unserer Kultur.
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