| DenkMalStadt! |
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| Träger
StadtBauKultur NRW
LVR–Amt für Denkmalpflege im Rheinland
LWL–Amt für Denkmalpflege in Westfalen
Kooperationspartner
Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen (ehem.)
Thema
Vermittlung/ Planungskommunikation
Denkmalschutz/-pflege
Art
Veranstaltungsreihe, Publikation
Laufzeit
März 2005 bis September 2006
2007 ff.
Publikationen
Blaue Reihe
Info
»
www.mbv.nrw.de
»
www.aknw.de
» www.ikbaunrw.de
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Das baukulturelle Erbe gehört nicht der Vergangenheit an. Es ist ein lebendiger und sich ständig fortschreibender integraler Bestandteil unserer Städte. Die Pflege und Weiterentwicklung des Bestands und vor allem des baukulturellen Erbes spielt eine wichtige Rolle in der Stadtpolitik. Vor diesem Hintergrund haben die Partner der Landesinitiative StadtBauKultur NRW unter Federführung der Landschaftsverbände zwischen März 2005 und September 2006 eine Veranstaltungsreihe initiiert, um die Bedeutung des Themas einer breiteren Öffentlichkeit bewusst zu machen. DenkMalStadt! wird mittlerweile mit einer Publikationsreihe weitergeführt. Derzeit wird die Publikation Kirchen im Wandel erarbeitet, die im September 2010 erscheint.
Kirchen im Wandel. Veränderte Nutzung von denkmalgeschützten Kirchen (2010)
Gesellschaftliche Veränderungen stellen einen zentralen Bestandteil unseres baukulturellen Erbes in Frage: Die Kirchen. Rückläufige Mitgliederzahlen, sinkende Steuereinnahmen und zunehmende Ausgaben für den Gebäudeunterhalt haben in den letzten Jahren verstärkt zur Aufgabe, zur Umnutzung oder auch zum Abriss von Kirchen geführt. Angesichts dieser Entwicklung nimmt das allgemeingesellschaftliche Bewusstsein dafür zu, dass Kirchengebäude über ihr religiöse Funktion hinaus den Lebensraum der Menschen in maßgeblicher Weise identitätsstiftend mitprägen: als historische Monumente, als Orientierungspunkte im Stadtbild und vieles andere mehr.
Diese Entwicklung stellt auch die Denkmalpflege vor oft schwierige Aufgaben, die es gemeinsam mit den Kirchengemeinden, mit interessierten Gruppen, z.B. Fördervereinen und mit Investoren zu lösen gilt. Rund 50 Beispiele solcher Lösungen aus dem Rheinland und Westfalen sind in diesem Band der Blauen Reihe mit dem Titel „Kirchen im Wandel. Veränderte Nutzung von denkmalgeschützten Kirchen“ versammelt. Das Spektrum reicht dabei von der Weiternutzung als Gottesdienstraum anderer, z.B. orthodoxer Kirchen bis zur exemplarisch gestellten Frage nach der Möglichkeit eines „gepflegten Leerstandes“, von der erweiterten Nutzung, z.B. als Citykirche bis hin zum Einbau von Wohn- oder Büroräumen. Die anschaulich in Bild und Text vorgestellten Beispiele können Anregungen geben für zukünftige Nutzungsänderungen, zeigen aber auch Grenzen auf, innerhalb derer Kirchen ohne Verlust ihrer baulichen Identität im Sinne einer veränderten Nutzung verwandelt werden können.
Vom Nutzen des Umnutzens. Umnutzung von denkmalgeschützten Gebäuden (2009)
Sie sind Stadtbild prägend, erzählen ein Stück Architekturgeschichte oder sind Identität stiftend: Denkmalwerte Gebäude können zwar oft nicht mehr gemäß ihrer ursprünglichen Bestimmung genutzt werden. Sanierung und Umbau solcher Bausubstanz bringen jedoch innovative Raum- und Nutzungslösungen hervor. Viele dieser Denkmäler machen Mut, alte Substanz neu zu nutzen. Ein weiterer Band der Blauen Reihe mit dem Titel Vom Nutzen des Umnutzens widmet sich umgebauten Denkmälern. Rund 80 gute Beispiele für die Neunutzung denkmalgeschützter Bausubstanz aus den Bereichen Kultur, Wohnen, Gastronomie, Schule oder Gewerbe sind anschaulich aufbereitet worden.
Historische Siedlungen in Nordrhein-Westfalen - Wissenswertes für Eigentümer und Bewohner (2007)
Zum baukulturellen Erbe gehören bei weitem nicht nur Stadtmauern, Kirchen und Schlösser, sondern auch Wohnhäuser, die vom alltäglichen Leben unserer Vorfahren zeugen. Nordrhein-Westfalen ist als ein Zentrum früher Industrialisierung reich an Siedlungen, die für Wohnen bauhistorisch Maßstäbe gesetzt haben.
Weil die Siedlungen immer öfter in Einzeleigentum umgewandelt werden, drohen ihre einheitlichen, seinerzeit sorgfältig komponierten Erscheinungsbilder zu zerfallen – zum Schaden der Wohnbaukultur, aber auch des bezifferbaren Finanzwertes der Häuser.
In diesem Handbuch wird nicht nur die bauhistorische Bedeutung des Siedlungsbaus erläutert, sondern auch gezeigt, wie die Häuser zeitgenössischen Wohnansprüchen angepasst werden können. Die Publikation, die sich vor allem an Bewohner und Eigentümer solcher Wohnhäuser wendet, verdeutlicht, worauf es technisch und gestalterisch ankommt, damit der Charme der ursprünglich ambitioniert gebauten Siedlungen erhalten bleibt. Als nützliche Ergänzung sind Förderinstrumente und Internetquellen zusammengestellt. |
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