| Baukultur
in der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 |
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Träger
RUHR.2010 GmbH
Kooperationspartner
StadtBauKultur NRW,
Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen (ehem.),
u.v.m.
Thema
Gestaltqualität
Art
Werkstätten
Projekte
Laufzeit
2005 ff.
Info
» www.ruhr2010.de
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Baukulturelle Diskussionen und neue Gebäude spielten in nahezu allen Kulturhauptstädten eine zentrale Rolle. Sie sind zentraler Identifikationspunkt der mit dem Kulturhauptstadttitel verbundenen Änderungen. Das Lighthouse in Glasgow, die Opernsanierung in Lille und das Kunsthaus in Graz sind dafür nur einige wenige Beispiele. Das Ruhrgebiet mit dem Bannerträger Essen trägt in 2010 als Region mit 53 Städten und Gemeinden den Titel Kulturhauptstadt Europas. Es bedurfte in den letzten Jahren einer großen kulturellen Anstrengung, um im europäischen Vergleich ein modellhaftes und nachhaltiges Programm zu generieren, dass der Vision „Neue Metropole Europas“ Gestalt verleiht. Die Landesinitiative StadtBauKultur NRW ist aktiver Kooperationspartner bei den regional angelegten Baukulturprojekten B1 | A40 – Die Schönheit der großen Straße, Parkautobahn A42, Route der Wohnkultur, Temporäre Stadt an besonderen Orten und LichtRUHR.2010. Darüber hinaus steht die Initiative der Region und den Kulturhauptstadt-Organisatoren mit ihrem baukulturellen Know-how beratend zur Seite.
Da Kulturhauptstädte ihre Innovationskraft besonders auch mit baukulturellen Projekten manifestieren, hat die Landesinitiative die Bewerbungsphase in Baukulturfragen intensiv begleitet. Doch wie sieht "neue" Baukultur in 2010 im Ruhrgebiet aus, welche Landschaften und Gebäude können für die Entwicklung stehen, die das Ruhrgebiet nach der Internationalen Bauausstellung Emscherpark vollzogen hat? Ist es überhaupt notwendig in einer Region, die ausreichend mit Museen, Theatern und Konzerthäusern versorgt ist noch zusätzlich zu bauen?
Diese Fragen stellte die Geschäftsstelle der Landesinitiative, das Europäische Haus der Stadtkultur, gemeinsam mit unterschiedlichsten Baukulturvertretern aus der Region und aus Europa. In zwei Werkstätten wurden verschiedene Ansätze entwickelt, den Baukulturdiskurs im Rahmen der Bewerbung voranzutreiben. Es wurden wichtige Grundlagen für die Entwicklung von neuen Empfangsorten und Leitsystemen gelegt und neue Projektideen für die Kulturhauptstadtbewerbung entwickelt.
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Aktuell |
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Projekte |
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