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Öffentlicher Raum: Lichtgestaltung! Lichtgestaltung im öffentlichen Raum NRW

Träger
Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna
Kooperationspartner
Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen (ehem.), Fachbereich Kultur der Stadt Unna, 72 beteiligte Gemeinden mit 350 realisierten Objekten
Thema
Gestaltqualität
Öffentlicher Raum
Art
Internetportal
Fachtagung mit anschl. Werkstatt
Ort
Internet
Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna
Laufzeit
Tagung 03. bis 04.11.2005
Info
» www.lichtgestaltung-nrw.de

 

 


© Manfred Walz, Dennis Köhler

Lichtgestaltung im öffentlichen Raum zeigt die Beispiele der Lichtgestaltung mit künstlerischem Anspruch, die in den Jahren 2003 bis 2007 von den Kommunen in Nordrhein-Westfalen angemeldet worden sind. Diese Arbeit ist von der Recherche für den "Lichtatlas NRW" ausgegangen. Die Ergebnisse sind in dem Buch "Am Rande des Lichts – Inmitten des Lichts“ niedergelegt. Diese Arbeiten wurden weiter geführt und auf stadtgestalterische Orientierungen weiter entwickelt.
Ende März 2006 wurde der Internetlink www.lichtgestaltung-nrw.de frei geschaltet. Zu diesem Zeitpunkt hatten von den 396 Gemeinden des Landes Nordrhein-Westfalen 80 Gemeinden rund 120 realisierte und geplante Lichtgestaltungen angemeldet. Bedingung für die Aufnahme ist, dass über ein Konzept oder einen Autor ein qualitätvoller Ansatz mit dem Gestaltungsmittel Licht erkennbar ist. Eine grelle oder bunte Anstrahlung allein reicht also nicht aus, um mit Text sowie Nacht- und Tagbild in die Seite aufgenommen zu werden. Jetzt – ein dreiviertel Jahr später – sind rund 170 ständige oder temporäre Lichtgestaltungen im Internet dokumentiert. Die Zahl der anmeldenden Gemeinden hat demgegenüber nicht so rasant zugenommen. Licht wurde demnach als Gestaltungsmittel identifiziert und wird deutlich mehr als noch vor Jahresfrist genutzt.
Mit der fortlaufend aktualisierten Übersicht wird der nächsten Schritt gegangen: Ordnung und Beschreibung der großen Anzahl hervorragender Lichtgestaltungen im öffentlichen Raum, so dass diese als anschauliche Bausteine für die Gesamtplanung der Städte und Gemeinden dienen können. Auf diese Weise wird auch dem vielfach geäußerten Wunsch entsprochen, künstlerische Gestaltung und ihre Erfindungskraft früh in die Lichtplanung einzubringen. Die Übersicht richtet sich an die Lichtplaner, also an diejenigen, die den öffentlichen Raum mit dem Mittel "Licht" und "Nicht-Licht" – also auch mit Dunkelheit – gestalten. Das waren und sind in Zeiten dramatischer technologischer Möglichkeiten und großer energetischer Sparpotenziale die Lichttechniker und Straßenbauingenieure. Sie sind für die funktionale Beleuchtung – die Grundversorgung mit Licht – verantwortlich. Zielgruppen sind aber auch die Stadtplaner bei den Gemeinden und in den freien Büros, die sich um  eine gute Stadtgestaltung bemühen – und das sind nicht zuletzt die künstlerischen Gestalter und Designer. Ihnen werden Beispiele guter Lichtgestaltung vorgelegt und es wird vermittelt, welche Möglichkeiten und Chancen, aber auch welche Grenzen in den verschiedenen Modellen der Lichtplanung bereit stehen, um die Nachtgestalt der Stadt aufzuwerten.
Die von den Gemeinden bis 2007 angemeldeten Beispiele werden so erläutert, dass der herausragende Beitrag für die Aufwertung der öffentlichen Räume und insgesamt für die Nachtgestalt der öffentlichen Räume und damit der Stadt sichtbar wird. Die Projekte zeigen Einzelobjekte und Ensembles der Lichtgestaltung, ihr künstlerisches Konzept – wenn es vorhanden ist – und ihre Wirkung im öffentlichen Raum. Die Lichtgestaltungen sind geordnet nach:
1. Gemeinden in alphabetischer Folge,
2. Fallskala: für jede Stadt sind acht mögliche Ebenen der Gesamtplanung (angelegt von der Gesamtgestalt der Stadt und Stadtlichtmarken über lichtgestalterische Einzelwerke bis zu den Lichtlandmarken im landschaftlichen Zwischenraum) und
3. Licht als Gestaltungsmittel wird sortiert nach Illumination, integrierter und der Gestaltung mit Licht, die bei Tageslicht unsichtbar ist.
Im April 2007 wurde das Internetportal „Lichtgestaltung NRW“ zur weiteren Pflege an den Verein Zentrum für Internationale Lichtkunst e.V. in Unna übergeben.

 

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