Kinderprojekte - Archiv

Parkautobahn A42

Träger
Anrainerstädte der A42, Regionalverband Ruhr, Emschergenossenschaft, Landesbetrieb Straßen.NRW, Land Nordrhein-Westfalen
Kooperationspartner
RUHR.2010 GmbH
Thema
Umgestaltung, Kulturlandschaft
Art
Wettbewerb, Umgestaltung
Ort
A42 und Umgebung
Laufzeit
2008 ff.
Publikation
Machbarkeitsstudie (pdf)
Info
» www.parkautobahn.de
» Werkstattverfahren pdf 132 KB
» Werkstattverfahren_en pdf 128 KB
» Machbarkeitsstudie pdf 7,5 MB

 

 


© INDEED/Simon Bierwald

Durch das Herz des Emscher Landschaftsparks verläuft der Emscherschnellweg; die A42 liegt zentral im Ost-West-Grünzug, parallel zur Emscher und dem Rhein-Herne-Kanal.
RUHR.2010 macht diese Autobahn zur „Parkerlebnisstrecke“. Von hier aus kann man die Highlights des Emscher Landschaftsparks, wie den Landschaftspark Duisburg-Nord, den Gehölzgarten Ripshorst in Oberhausen, die Schurenbachhalde in Essen und den Nordsternpark in Gelsenkirchen bewundern. Der große Verkehrsweg soll das Gefüge der urbanen Kulturlandschaft verknüpfen. Entlang der Autobahn wird mit einer Reihe von Umgestaltungen an Randstreifen, Seitenbegrünungen, Brücken, Abfahrten und Autobahnkreuzen versucht, den umgebenden Park zu thematisieren. So sollen in den Lärmschutzwänden und in der Vegetation Landschaftsfenster den Blick in das Umland lenken oder so genannte Ohrenparks die Unorte an Autobahnkreuzen bereichern. Ein weiteres Charakteristikum der Parkautobahn sollen neu aufzubauende Parktankstellen sein. Sie sind modulhaft aufgebaut: vom reinen Informationsort zum Emscher Landschaftspark bis zur ausgestatteten Gastronomie ist alles denkbar. An existierenden Abfahrten, Park- und Rastplätzen markieren sie die zentralen Zugänge in den Emscher Landschaftspark, der mit der Parkautobahn ein ungewöhnliches, regional verbindendes Element erhält. Außerdem wird über Zufahrten vermehrt Zugang zum Emscher Landschaftspark und zu seinen Projekten geschaffen. Das Projekt Parkautobahn A42 konzentriert sich in Verknüpfung mit anderen Projekten der RUHR.2010 im Emschertal darauf, wie man durch gezielte Umgestaltung und Neuinterpretation einer Autobahn urbane Kulturlandschaften weiterentwickeln kann. Als gemeinschaftliches Projekt der Städte Duisburg, Oberhausen, Bottrop (Federführung), Essen, Gelsenkirchen, Herne, Castrop-Rauxel und Dortmund (Anrainer des Emscherschnellweges) hat sich bereits in der Vorbereitungsphase gezeigt, dass RUHR.2010 wichtige Impulse zur stärkeren Vernetzung und Zusammenarbeit der Städte in der Region geben kann.

 

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