Kinderprojekte - Archiv
plan – Forum aktueller Architektur in Köln

Träger
plan project GbR
Kooperationspartner
Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen (ehem.), M:AI Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW, Kölner Haus der Architektur, Bonner Montag Stiftung Urbane Räume, Bund Deutscher Architekten, Museum Ludwig, Kölnische Kunstverein, RVDL Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz, AFR Architektur Forum Rheinland, Stiftung Insel Hombroich, Kulturinstitute Frankreichs und Italiens, Architekturabteilung des Centre Georges Pompidou in Paris, Themenmagazin „Urbanisme“ aus Paris, Multiplicity aus Mailand, local.contemprain aus Grenoble
Thema
Vermittlung/ Planungskommunikation
Gestaltqualität
Denkmalschutz/-pflege
Öffentlicher Raum
Art
Kongresse/Workshops
Ausstellungen
Veranstaltungen
Interventionen im öffentlichen Raum
Publikationen
Ort
Parcours mit vielen Ausstellungs- und Veranstaltungsorten (Köln)
Laufzeit
1999 ff.
jeweils letzte Septemberwoche
Publikationen
Dokumentation: plan-camp02 stadtlicht, plan03 revue, plan04 wohnen1, plan05 wohnen2, plan06 wohnen3
Info
» www.plan-project.com

 

 

Die nunmehr zwölfte Ausgabe des internationalen Architekturfestivals plan – Forum aktueller Architektur in Köln fokussiert vom 24. September bis 01. Oktober die Wechselbeziehung zwischen Architektur, Stadt und den Künsten. Gattungsübergreifend sind neben den bildenden Künsten auch unterschiedlichste mediale, literarische, klangliche und performative Ausdrucksformen vertreten.
Der diesjährige Parcours quer durch die gesamte Stadt mit seinen Ausstellungen, Installationen und Aktionen, Workshops, Präsentationen, Vorträgen und Diskussionen besteht aus rund 40 Projektbeiträgen und etwa 100 einzelnen Terminen. Der plan-meetingpoint, der Festivaltreffpunkt und zentrale Ausstellungs- und Veranstaltungsort, ist diesmal in den Opernterrassen und im Schauspielhaus am Offenbachplatz angesiedelt. Das komplette Programm liegt in gedruckter Form in vielen Kölner Buchhandlungen und an den wichtigsten Kulturorten in Köln, Düsseldorf und Bonn aus, ist aber auch im Internet unter www.plan-project.com zu finden.

Rückblick Das einwöchige Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm des Architekturfestivals plan09 in Köln fand in 2009 vom 25. September bis zum 02. Oktober zum 11. Mal statt. Das zentrale Thema von plan09 war zum dritten und letzten Mal „Urbanismus“ als Fortsetzung des plan07- und plan08-Schwerpunktthemas, nach dem Modell der plan-Trilogie „Wohnen“ in den Jahren 2004, 2005 und 2006. Wie die Reihe „Wohnen“ wird auch die Reihe zum Thema „Urbanismus“ dokumentiert. Die in den Jahren 2007 und 2008 dargestellten Aspekte werden 2009 nochmals vertieft und ergänzt.

Es sollte der Thesen- und Methodenvergleich zum Umgang mit urbanen Räumen und Strukturen fortgeführt werden: automatischer Urbanismus, kognitiver Urbanismus, situativer Urbanismus, unitärer Urbanismus, performativer Urbanismus, Instant-Urbanism, Insel-Urbanismus, Archipel-Urbanismus, Open-Source-Urbanismus – als innovative Ermöglichungsstrategien und nachhaltige Improvisationskonzepte?
Und es wurden auch in diesem Jahr die virulenten Fragen nach den Vorstellungen von Stadt und städtischem Leben gestellt und die international geführten Debatten um die Zukunftsperspektiven des Städtischen verfolgt: Wie sollen und können sich die Städte in Europa und weltweit zwischen enormem Wachstum einerseits und Schrumpfung andererseits entwickeln? Wie definieren wir heute Urbanität und welchen Einfluss darauf haben stadtplanerische und architektonische Konzepte? Wie können intelligente Verkehrssysteme die städtische Infrastruktur verbessern und die Lebensqualität erhöhen? Und welche Rolle wird zukünftig ökologisches Denken bei stadtplanerischem Handeln spielen?
Insbesondere das Verhältnis von Architektur und Klima sowie alternative und innovative Strategien und Methoden der Stadtplanung wurden im Rahmen der diesjährigen plan-Woche behandelt.

Das Ausstellung- und Veranstaltungsprogramm plan ist seit 1999 mit seiner Erstausgabe angetreten, um ein neues Mittel der Kommunikation für Architektur und Städtebau zu schaffen: ein jährlich wiederkehrender Termin als Kulturangebot, das sich gleichermaßen an Architektur-„Insider“ aus allen Bereichen und an ein breites Publikum wendet. Das „Forum aktueller Architektur“ bietet eine Netzwerk-Situation, die sowohl einem direkten Kontakt zwischen den Akteuren architektonischer und städtebaulicher Prozesse dient, als auch die populäre Beschäftigung mit Architektur, Stadtplanung und Baukultur befördert. Mit der geöffneten Plattform für internationale Kunst in Form von Installationen, Aktionen, Fotografie und neuen Medion, verbunden mit soziologischen, ethnologischen, geographischen, aber auch designorientierten Ansätzen, wurde eine Art „Cross-Architecture“-Bereich geschaffen, der gerade für ein breitgefächertes Kulturpublikum von besonderem Interesse ist.

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