Kinderprojekte - Archiv

Jahreskongress 2005:
Realität [Bauen]

Träger
StadtBauKultur NRW
Kooperationspartner
Bergische Universität Wuppertal
Thema
Gestaltqualität
Öffentlicher Raum
Art
Kongress
Werkstattbericht 3
Ort
Huppertsbergfabrik (Wuppertal)
Laufzeit
30.09.2005

 

 


© Thomas Serres

Nicht selten steht „Das Schöne“, „Das Vorbildliche“ oder „Das Außergewöhnliche“ im Mittelpunkt der Diskussion, wenn von Baukultur die Rede ist. Aber wie sieht es mit dem baukulturellen Alltag aus, den scheinbaren Randbereichen dieses Diskurses, die in der Summe doch das größte Bauvolumen ausmachen?
Bei der Betrachtung der gebauten Realität wird häufig lamentiert, Entwerfer würden sich nur noch den Bedingungen der Investoren anpassen und bei privaten Bauherren spiele zeitgenössische Architektur ohnehin keine Rolle. In der Tat wird Baukultur häufig als kostspieliger Zusatz gehandelt und gerät zunehmend ins Abseits von neuen Investitionen. Allerdings wird sie gerne für prominente Bauaufgaben oder in zentralen Lagen gefordert und dann, meist in Person renommierter Baukünstler, als „Marke“ eingekauft.
Gerade in einem urbanen Flächenland wie Nordrhein-Westfalen geraten damit zahlreiche Bauaufgaben aus dem Blickfeld, die alltägliche Arbeits- und Lebensräume gestalten und dadurch baukulturelle Realität maßgeblich prägen.
Ziel des Jahreskongresses 2005 der Landesinitiative StadtBauKultur NRW war es daher, die Qualitätsspielräume des Alltags zu analysieren und dort Potenziale einer baukulturellen Qualifizierung aufzuzeigen. Referenten waren u.a.: Burkhard Drescher, Susanne Hauser, Rolf Heyer, Engelbert Lüttke Daldrup, Martin zur Nedden, Markus Rathke, Stefan Rettich, Christoph Schmidt, Jean-Phillippe Vassal, Friedrich von Borries.
Die Dokumentation des Kongresses ist als Werkstattbericht #3 der Landesinitiative StadtBauKultur NRW erschienen.

 

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