Kinderprojekte - Archiv

West-Arch – Architektur einer neuen Generation aus NRW / BE / NL

Träger
Ludwig Forum für Internationale Kunst, Aachen
Kooperationspartner
StadtBauKultur NRW
Thema
Architektur
Art
Ausstellung, Begleitprogramm, Architekturmesse
Laufzeit
Eröffnung, 11. September 2010, 20 Uhr
Dauer: 12.09. bis 14.11.2010
Info
» www.ludwigforum.de

 


© Thorsten Arendt

West-Arch bietet eine Momentaufnahme der jungen, experimentellen Architekturszenen Westdeutschlands, Belgiens und der Niederlande. West-Arch zeichnet Netzwerke und Strukturen nach und bildet aktiv neue Verknüpfungspunkte durch ein formatreiches Rahmenprogramm. West-Arch diskutiert die Produktionsbedingungen junger Architekten in unterschiedlichen lokalen Kontexten und gibt Einblick in Arbeitsweisen einer jungen europäischen Generation von Raumkünstlern. Die aktuelle Marktsituation, die Verfügbarkeit digitaler Kommunikationsmedien sowie die Entwicklung neuer Entwurfs- und Produktionsmethoden nehmen Einfluss auf die Arbeitsweisen junger Büros. Sie arbeiten als Team oder in Netzwerken, scheuen keine Ausflüge in angrenzende Disziplinen und besetzen Nischen abseits klassischer Arbeitsfelder. Die Wirkungskreise sind überregional, oft international – unterstützt durch neue Kommunikationsformen, die eine Zusammenarbeit über große Distanz erleichtern. Ihre Arbeit ist geprägt durch die Koexistenz von Praxis und akademischem Engagement an Hochschulen. Die Grenzen zwischen Forschung, Lehre und Anwendung sind oft fließend.

Die Ausstellung Die Ausstellung wird als offenes Format – ähnlich einer Messe – junge Positionen zu Raumkunst und Architektur präsentieren. Die Ausstellungsarchitektur, entwickelt von den Architekten und Gastkuratoren Marc Günnewig und Jan Kampshoff (modulorbeat), bespielt die große Halle des Ludwig Forums als zentraler Aktionspunkt. Neben der Präsentation der ca. 30 Teilnehmer anhand von klassischen Ausstellungsmedien wie Zeichnungen, Fotos und Modellen bietet die Architektur genügend Spielraum zur Einbindung von 1 zu 1 Installationen und großformatigen Objekten.
Über den Verlauf von zwei Monaten präsentiert sich das Projekt als lebendige Ausstellung in Transformation und Aktion. Der kommunikative Charakter dieser „Messeatmosphäre“ wird durch ein besonders hohes Maß an Einbindung der Ausstellungsteilnehmer gewährleistet.

Das Rahmenprogramm Ein vielfältiges Rahmenprogramm, das in Zusammenarbeit mit Teilnehmern der Ausstellung sowie der Szene vor Ort entwickelt wird, positioniert das Projekt inhaltlich und sorgt für zusätzliche Akzente. Dazu gehören Vorträge und Diskussionen, Seminare und Workshops vor Ort, Filmveranstaltungen und Buchpräsentationen.
Darüber hinaus nutzt das Ludwig Forum die Ausstellung, um sich als Plattform einer lokalen Debatte um die gebaute Umwelt in Aachen und der Region zu etablieren – für einen offenen Diskurs zwischen Verwaltungen, Architekten, Verbänden, Hochschulen und Bürgern der Stadt.

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