Noch ist das Engagement für mehr Baukultur nicht im öffentlichen Bewusstsein angekommen. Doch Fragen der Lebensqualität gewinnen zunehmend in der Öffentlichkeit an Gewicht.
Mehr und mehr Städte richten Gestaltungsbeiräte ein. Sie wecken mit Kunst-, Licht- und Architekturaktionen das Interesse der Bevölkerung und lenken öffentliche Aufmerksamkeit auch von außerhalb auf sich. Beispiele für erfolgreiche Aktivitäten sind der populäre Tag der Architektur der Architektenkammer, das Kölner Forum aktueller Architektur plan jeweils in der letzen Woche im September oder das neue Internetportal baukunst-nrw.de.
Auch Unternehmen und Investoren erkennen, mal mehr, mal weniger, den Wert qualitätsorientierter Architektur, attraktiver Freiraumgestaltung und ansprechender Innenarchitektur. Positive Beispiele sind etwa der Duisburger Innenhafen, der MediaPark in Köln oder die preisgekrönten Gewerbearchitekturen von Ernstings family in Coesfeld-Lette.
Daneben verfügt Nordrhein-Westfalen im Bereich Architektur und Stadtplanung über breite Hochschulangebote. Die Universitäten in Dortmund, Aachen, Bochum und Essen geben spannende Anstöße für eine bessere Baukultur, wie die Projekte Temporäre Stadt an besonderen Orten oder Rhein-Ruhr-City belegen.
StadtBauKultur ist lebendig und ständig in Bewegung. Wir agieren für mehr Qualität im Planen und im Bauen, sei es in den Prozessen oder in der Realisierung. Wir wünschen uns Aufmerksamkeit, Energie und Kreativität für mehr Lebensqualität in unseren Städten.
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