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Die Landesinitiative StadtBauKultur NRW setzt auf drei thematische Schwerpunkte:
In welchen Gebäuden können wir gut arbeiten, in welchen Krankenhäusern lässt sich besser gesunden, in welchen Schulen effektiv lernen? Wie wollen wir in Zukunft wohnen?
Gestaltqualität
Ein erster Schwerpunkt der Landesinitiative StadtBauKultur NRW beschäftigt sich mit der guten Gestaltung unserer Städte und deren Gebäude, Parks und Verkehrswege. Eine mehrjährige, bis 2010 laufende Aktionsplattform NRW wohnt. der Architektenkammer Nordrhein-Westfalens zielt darauf ab, neue Anforderungen an das Wohnen und Konzepte für innovative und zukunftsweisende Wohnformen in Nordrhein-Westfalen mit breiter öffentlicher Beteiligung zu diskutieren und schaut dazu auf die Entwicklungen in den nordrhein-westfälischen Metropolen bis hin zu den ländlichen Regionen im Münster- und Siegerland. Kinder sind die zukünftigen Bewohner und Gestalter unserer Städte. Daher richten sich viele unserer Projekte an Kinder und Jugendliche. Wir thematisieren Gestaltqualität auf unterschiedlichste Weise.
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Öffentliche Räume
Die Qualität unserer Städte entsteht nicht allein durch gestalterische Highlights. Die Nutzungen der Gebäude und Plätze tragen zu einem großen Teil zur Lebendigkeit eines Ortes bei. Warum fühlen wir uns an manchen Orten wohl und an manchen nicht. Nehme man die Cafés, die Obsthändler, den Schuhmacher oder die Reinigung an den Rändern unserer Plätze fort, blieben leere, große Orte in unseren Städten zurück. Die Landesinitiative beschäftigt sich mit den Faktoren, die unsere Plätze lebenswert, unsere Straßen und Plätze so strukturieren, damit sie lebendiger Bestandteil unserer Städte sind. Dazu wurde 2008 die Kampagne SEHEN LERNEN gestartet, die vor Ort in den Städten mit den Bewohnern die Zukunft unserer Städte diskutiert. Wie schnell, wie langsam soll der Verkehr durch unsere Städte fließen, wer erhält welche Prioritäten im Straßenverkehr, wo bringen wir unsere Autos in den Städten unter, wo halten wir uns in unserer freien Zeit auf, ohne ständig konsumieren zu müssen. Wir sind uns sicher: gut gebaute öffentliche Räume bedeuten eine Verbesserung unserer persönlichen Lebensqualität. So wird Baukultur für uns konkret.
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Denkmalschutz und -pflege
Städte verändern sich im Laufe ihrer Geschichte. Neues baut auf dem auf, was Generationen zuvor geschaffen haben. Denkmalschutz und Denkmalpflege bilden den dritten Schwerpunkt der Landesinitiative StadtBauKultur NRW. Das Spektrum der Denkmäler in Nordrhein-Westfalen ist vielfältig. Es reicht von den Baudenkmälern wie Schloss Brühl, dem Kölner wie auch dem Altenberger Dom über die historischen Stadtkerne von Lemgo oder Bad Münstereifel bis zu den monumentalen Industriekulissen im Ruhrgebiet. Spektakuläre Beispiele für letzteres sind der Gasometer in Oberhausen oder die das UNESCO- Weltkulturerbe Zeche und Kokerei Zollverein in Essen. Dieses herausragende historische Erbe muss geschützt, weitergestaltet und gepflegt werden. Doch auch das Alltagserbe in unseren Städten muss für die zeitgenössischen Anforderungen des Wohnens und Arbeitens ständig weiterentwickelt werden. Der Umbau im Bestand ist für die Architekten und Ingenieure unseres Bundeslandes eine alltägliche Aufgabe.
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