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Campus der FH Bielefeld |
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Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW
Kooperationspartner
Ministerium für Bauen und Verkehr Nordrhein-Westfalen
Thema
Gestaltqualität, Öffentlicher Raum
Art
Wettbewerbe
Ort
Campus der FH Bielefeld
Info
» www.hochschulcampus-bielefeld.de/
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Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB) hat mit den Planungen für den Hochschulcampus Bielefeld eines der bedeutendsten Projekte in der deutschen Hochschullandschaft initiiert. Hiermit wird die Grundlage geschaffen, die Wettbewerbsfähigkeit des Hochschulstandorts Bielefeld national und international deutlich zu stärken.
Der BLB als zukünftiger Vermieter der Gebäude hat im Vorfeld gemeinsam mit der Fachhochschule und der Universität Bielefeld ein Entwicklungsprogramm aufgestellt. Es ist einerseits auf die inzwischen konkretisierten Bedürfnisse der Hochschulen zugeschnitten und erfüllt andererseits das hohe Interesse des BLB an einem langfristig attraktiven Immobilienstandort mit einer funktionierenden Infrastruktur.
Durch ein 2006 vom BLB, der Stadt Bielefeld, der Universität und der Fachhochschule abgestimmtes raumbezogenes Entwicklungskonzept wurden wichtige Gemeinschaftsziele zur Zukunft der Bielefelder Hochschulen erarbeitet, die die Basis der aktuellen Zielplanungen sind.
Mit der Durchführung eines städtebaulich-freiraumplanerischen Wettbewerbs für den „Hochschulcampus Bielefeld“ auf der Entwicklungsfläche „Lange Lage“ wurde 2007 der zentrale Schritt zur Umsetzung eines Gestaltungsplans gesetzt, der derzeit im Rahmen der Bauleitplanung auch rechtlich fixiert wird.
Der nun anstehende Neubau der Fachhochschule Bielefeld mit rund 63.000 qm BGF soll in allen Bereichen beispielhaft für eine nachhaltige Entwicklung werden. Das Land Nordrhein-Westfalen fördert vor diesem Hintergrund u.a. auch dieses Projekt in besonderem Maße. Die zentrale Herausforderung ist es daher, im Einklang mit einer funktional wie gestalterisch hochrangigen Lösung alle im architektonischen Entwurf liegenden Potentiale zur Reduktion der erforderlichen Energien für Heizung, Kühlung, Lüftung und Beleuchtung weitestgehend auszuschöpfen. Diese hohen energetischen und raumklimatischen Anforderungen sollen neben einem Höchstmaß an Architektur- und Nutzungsqualität als auch mit einer optimalen und ökonomischen Bewirtschaftbarkeit in Einklang gebracht werden.
Dies erfordert bereits in sehr früher Planungsphase von allen Beteiligten, insbesondere aber von den Planern eine hohe Bereitschaft zur integrativen Bündelung von Architektur und Ingenieurwissen unterschiedlichster Kompetenz. Der für dieses Projekt gestartete Planungswettbewerb für Generalplaner schafft mit seiner interdisziplinären Ausrichtung hierfür die entscheidende Grundlage. Die zentralen Schwerpunkte der Aufgabenstellung umfassen daher ein breit gefächertes inhaltliches Spektrum.
Der Wettbewerb wird Mitte Januar 2009 abgeschlossen sein, alle Ergebnisse werden in einer Ausstellung im Anschluss in Bielefeld zu sehen sein. Der BLB NRW plant das Projekt bis Ende 2012 realisiert zu haben.
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