1.000 Baulücken in NRW

Träger
Architektenkammer Nordrhein-Westfalen
Kooperationspartner
Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, StadtBauKultur NRW, Architektenverbände, Kommunen, Hochschulen, Eigentümer
Thema
Gestaltqualität
Öffentlicher Raum
Vermittlung/ Planungskommunikation
Art
Internetportal
Fotodokumentation
Wettbewerbe
Ausstellungen
Ort
Baulücken in Aachen, Dortmund, Duisburg, Essen und Köln
Laufzeit
2003 bis 2006
Info
» www.1000-bauluecken.de

 


© Wilfried Meyer

Baulücken sind in den meisten Städten Nordrhein-Westfalens augenfällige Beispiele städtebaulicher Defizite. Sie bilden aber auch ein immenses Potenzial der innerstädtischen Entwicklung: sei es durch Schließung der Lücke, durch eine aktive landschaftsarchitektonische Gestaltung oder durch eine künstlerische Nutzung. Die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen förderte mit dem Projekt 1.000 Baulücken in NRW die öffentliche Auseinandersetzung mit dieser Herausforderung für Stadt- und Baukultur im Land.

Wettbewerb
„LückenSchluss!“: Unter diesem Schlagwort lobte die Architektenkammer NW im Oktober 2005 einen „Preis für die vorbildliche Nutzung von Baulücken“ aus. Es wurden realisierte Projekte und Objekte, mit denen brachliegende oder untergenutzte Lücken-Grundstücke neu in Wert gesetzt wurden, prämiert. Damit trat das Baulücken-Programm der Architektenkammer in eine neue Phase: die der aktiven Schließung von Baulücken. Zum Abschluss des Aktionsprogramms, das vielfältige öffentliche Resonanzen erzeugte, präsentierte die Architektenkammer im Düsseldorfer Haus der Architekten die Ausstellung der ausgezeichneten Arbeiten und rund 30 weitere zu dem Preisverfahren eingereichte Beispiele für die sinnvolle Aktivierung von Baulücken.

Dokumentation
Vorangegangen war zunächst eine umfassende Dokumentation von Baulücken: Mehr als 1.000 solcher problematischen Grundstücke wurden im Herbst 2003 mit einer Bildersammlung im Internet zusammengestellt. Anschließend führte die AK NW im Frühjahr 2004 den Ideenwettbewerb "pro Stadt – contra Lücke" in fünf Städten Nordrhein-Westfalens durch, in dem interessierte Bürgerinnen und Bürger Nutzungsvorschläge für ausgewählte Baulücken entwickelten. Im Sommer und Herbst 2004 setzte die Architektenkammer das Projekt mit öffentlichen Diskussionsveranstaltungen in Aachen, Dortmund, Duisburg, Essen und Köln fort und erzielte damit eine breite Resonanz und Sensibilisierung in der Öffentlichkeit.

Die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen hat die Thematik „Baulücken“ und das Projekt (seit Mai 2008 wird nicht mehr zwischen Leitprojekten und Projekten unterschieden, sondern mit den laufenden Projekten werden Schwerpunktthemen gesetzt) 1.000 Baulücken in NRW umfassend auf einer eigenen Domain im Internet dokumentiert. Unter www.1000-bauluecken.de finden sich nicht nur die Bilddatenbank der Baulücken und die Dokumentation der Wettbewerbe, sondern auch Informationen rund um das Thema „Nutzung von Baulücken“.

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