| Stadt macht Platz
– NRW macht Plätze |
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| Träger
Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen
Kooperationspartner
StadtBauKultur NRW, Städte und
Gemeinden in Nordrhein-Westfalen, Juroren, Kuratoren
Thema
Gestaltqualität
Öffentlicher Raum
Vermittlung/ Planungskommunikation
Art
Wettbewerbe, Veranstaltungen, Publikationen Blaue Reihe, realisierte Plätze
Ort
Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen
Laufzeit 2002 ff.
Publikationen
Blaue Reihe StadtBauKultur: Stadt macht Platz – NRW macht
Plätze. Landeswettbewerb 2002 – eine Dokumentation, Stadt
macht Platz – NRW macht Plätze. Landeswettbewerb 2003
| Dokumentation, Stadt macht Platz – NRW macht Plätze
2004/05 Dokumentation
Info
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www.stadtmachtplatz.de
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© Thomas Serres
Öffentliche Räume sind seit jeher zentrale Orte des städtischen Zusammenlebens.
Sie sind Tableau und Spiegel einer Gesellschaft. Darum hat das Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen im Jahr 2004 zum dritten Mal den Wettbewerb Stadt macht Platz – NRW macht Plätze ausgelobt. In allen vergangenen drei Runden wurden insgesamt 33 Projektentwürfe ausgewählt, 12 wurden aus den ersten beiden Wettbewerben bereits umgesetzt. Sie werden nun, Schritt für Schritt, mit Mitteln der Städtebauförderung realisiert. Ziel war es, konkrete Projekte zu initiieren, die zeigen, wie moderne Stadtplätze hier und heute aussehen können und sollen. Wie in den vergangenen Jahren wurden hervorragende Gestaltungs- und Nutzungskonzepte prämiert.
Rückblick 2004/2005
In der dritten Runde des Landeswettbewerbs Stadt macht Platz – NRW macht Plätze hat Nordrhein-Westfalens ehemaliger Bauminister Oliver Wittke am 07. Dezember 2005 die 16 besten Konzepte ausgezeichnet. „Mit dem Landeswettbewerb geben wir nachhaltige Anstöße für den Umgang mit öffentlichen Räumen“, sagte Minister Wittke bei der Ehrung in Köln. „Heute werden Plätze nicht mehr im stillen Kämmerlein geplant und gestaltet. Die hohe Qualität der Arbeiten zeigt: Diese Konzepte haben Zukunft.“
Wettbewerb
In einem zweistufigen Wettbewerbsverfahren wurden erstmals nicht nur Entwürfe, sondern auch neue Wege der Planung und Beteiligung prämiert. Insgesamt hatten sich 53 Kommunen mit Projekten beworben, von denen 20 ausgewählt und in Wettbewerben oder Workshopverfahren mit großer Bürgerbeteiligung weiter ausgearbeitet wurden.
Bewertung
Eine international besetzte Jury unter Vorsitz von Prof. Dr. Michael Koch (TU Hamburg-Harburg) hat nun einstimmig 16 Beiträge in zwei Preisgruppen prämiert:
Als besonders gelungen und schnell umsetzbar wurden sechs Projekte beurteilt: Erkrath (Nachbarschaftszentrum Sandheide), Gummersbach (stadt:impuls gummersbach, Steinmüller-Platz), Lüdinghausen (Wasserplätze, Borgmühlenplatz und Gerichtsbrückenplatz), Lünen (Machma’ Platz! Seilbahntrasse), Stolberg/Rhld. (Platz da – Stadt im Fluss, Olof-Palme-Friedensplatz) und Wetter/Ruhr (Seeplatz am Hartkortseeufer).
Zehn Projekte werden als förderungswürdig eingestuft, bedürfen aber noch der Überarbeitung: Ascheberg (Leben ins Dorf, Katharinenplatz), Bochum (Platz des Europäischen Versprechens), Castrop-Rauxel (Stadt.Licht.Orte, Innenstadtplätze), Dormagen (Marktplatz), Emsdetten (Unser Brink), Enger (Königin-Mathilde-Platz), Hagen (Bodelschwinghplatz), Köln (Ottoplatz und Messeplatz), Münster (Picasso-Platz) und Recklinghausen (Facelifting für den Neumarkt).
Fazit der Jury: „Die Arbeiten belegen sehr anschaulich, dass der Landeswettbewerb Stadt macht Platz – NRW macht Plätze ein besonderes Verfahren für die Gestaltung öffentlicher Räume mit Modellcharakter in Deutschland und Europa ist. Hier wurden sehr erfolgreich neue Themen aufgegriffen und die Erarbeitung gestalterischer Lösungen mit großem bürgerschaftlichem Engagement verknüpft. Die prämierten Entwürfe sind sehr gute Beispiele dafür, wie maßgeschneiderte, vor Ort verankerte Lösungen für typische Probleme von öffentlichen Räumen entwickelt werden können.“
Dokumentation
Die Dokumentation des Wettbewerbs 2004/05 wurde als Beitrag in der Blauen Reihe StadtBauKultur NRW im September 2006 veröffentlicht. |
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